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eBook Reader Kaufberatung – darauf ist beim Kauf zu achten

Sie liegen im Trend. Die Rede ist von den kleinen, kompakten und sehr handlichen eBook Readern, die rein äußerlich sehr viel Ähnlichkeit mit Tablets besitzen, allerdings weniger leistungsstark sind, sich dafür aber perfekt zum Lesen von digitalen Büchern, sogenannten eBooks, eignen. Aufgrund der sich rasch weiterentwickelnden Technik und den vielen unzähligen Anbietern ist es gar nicht so einfach, zu entscheiden, welcher eBook Reader nun wirklich zu einen passt, welcher etwas taugt und die beste Technik und flexibelste Formatkompatibilität mitbringt. Es gibt viele Fragen, die vor dem Kauf beantwortet werden müssen. Welche dies sind, zeigt unser eBook Reader Kaufratgeber.

Checkliste für den Kauf – das ist beim eBook Reader wirklich wichtig

Bedienung, Formatkompatibilität und Displaygröße – es gibt eine ganze Reihe an wichtigen Aspekten, die man vor dem Kauf eines neuen eBook Readers zu beachten hat. Einige wichtige Kriterien und deren Bedeutung werden im Folgenden aufgeführt:

  • Touchscreen- oder Tastenbedienung: In Sachen Bedienung stellt sich zu aller erst die Frage, ob man sich für ein Gerät mit Touchscreen entscheidet oder doch lieber ein Gerät mit herkömmlicher Tastenbedienung nimmt. In Sachen Komfort und Bedienung hat das Touchscreen-Display ohne Frage Vorteile, da sich viele Feineinstellungen einfach besser bewerkstelligen lassen. Dafür sind die Geräte aber auch teurer. Zwar sollen zukünftig nur noch Geräte mit Touchscreen auf den Markt kommen, wer jedoch Geld sparen möchte und auch mit Tasten gut zurechtkommt, der sollte zum eBook Reader mit Tastenbedienung greifen.
  • Lesen im Dunkeln: Manch eine Leseratte möchte nicht nur am hellen Tag lesen, sondern sich manchmal auch unter der Decke verstecken und in spannenden Romanen stöbern. Wer hier nicht unbedingt mit einer Taschenlampe agieren möchte, der kann zu eBook Readern greifen, die über ein Leichtdisplay verfügen. So wird auch das Lesen bei Nacht problemlos möglich.
  • Mehr Flexibilität mit richtigem Kopierschutz: Die meisten eBooks unterliegen dem Digital Rights Management. Allerdings gibt es verschiedene Kopierschutz-Standards. Das Problem hierbei: Nur die wenigsten eBook Reader unterstützen sämtliche Formate. Besonders problematisch ist es beim Kindle von Amazon. Mit diesem eBook Reader lassen sich ausschließlich eBooks im AWZ-Format öffnen, die es nur im Amazon-Shop zu kaufen gibt, der allerdings auch zu den größten Online-Bibliotheken zählt. Andere Anbieter setzen auf ePub oder Adobe-DRM. Bei diesen Formaten ist es oftmals möglich, eBooks aus verschiedenen Online-Shops oder Online-Leihbüchereien zu erwerben.
  • Speicherkapazität: Das Praktische beim eBook Reader ist selbstverständlich, dass man hunderte von eBooks mittragen kann, ohne dass diese ins Gewicht fallen. Doch hierfür bedarf es natürlich auch an Speicherplatz. Die meisten eBook Reader kommen mit zwei Gigabyte daher, was in der Regel für mehrere hundert digitale Bücher genügt, wenn diese lediglich Text beinhalten. Wer hingegen auch Bücher mit aufwendigen Abbildungen abspeichern möchte, der benötigt schon bald mehr Speicherplatz. In diesem Fall sollte auf Geräte gesetzt werden, die über einen microSD-Speicherkartenschacht verfügen, sodass optional und bei Bedarf der Speicher vergrößert werden kann.
  • Persönliche Daten und Extras: Mittlerweile ist es fast zum Standard geworden, sich vor der Nutzung des neuen eBook Readers beim Anbieter registrieren zu müssen. Viele Hersteller wollen ihre Nutzer auf diese Weise binden. Wer lieber anonym bleiben möchte, der sollte auf unbekanntere Namen und Hersteller setzen, denn fast alle bekannteren eBook Reader erfordern eine Registrierung. Dies kann allerdings auch Vorteile haben. Denn in der Regel gehen mit der Registrierung auch diverse Extras einher. Häufig kann auf diese Weise zusätzlicher Speicherplatz in einer persönlichen Cloud freigeschaltet werden oder es wird ein kostenloser Zugang zu Leihbibliothek des Anbieters eingerichtet.

Das richtige Display für den eBook Reader auswählen

Wie bereits erwähnt wurde, spielt das Display eine gewichtige Rolle bei der Wahl des richtigen eBook Readers. Dabei kommt es allerdings nicht nur auf die Frage an, ob es sich hierbei um ein Touchscreen-Display handelt. Ebenso wichtig ist die Frage, welche Technik der Anzeige zugrunde liegt. Gewählt werden kann derzeit zwischen einem LED-Display und einem eInk-Display, die beide ihre Vorteile und Nachteile mitbringen.

  • eInk-Display: Diese moderne Technik ist bestens für all diejenigen geeignet, die auf ihren eBook Readern hauptsächlich Texte lesen. Denn das Lesen fällt mit diesem Display besonders einfach, da es die „gedruckten“ Buchstaben wie auf herkömmlichen Papier abbildet. Die ist besonders schonend für die Augen, die auch nach stundenlangem Lesen nicht ermüden. Zudem sind eBook Reader mit eInk-Display besonders leicht. Diese Geräte verbrauchen sehr wenig Strom und können aus diesem Grunde wochenlang in Betrieb genommen werden, ohne das Gerät auch nur einmal ans Stromnetz anschließen zu müssen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die meisten Displays kein Licht reflektieren und so das Lesen in der Sonne bzw. unter freiem Himmel ermöglichen. Allerdings sind eInk-Displays derzeit nur imstande, schwarz-weiße Grafiken anzuzeigen. Eine farbige Darstellung ist nicht möglich.
  • LED-Display: Grafisch sicherlich ansprechender als das eInk-Display sind LED-Displays. Sie lassen sich günstiger produzieren, weswegen eBook Reader mit LED-Technik auch günstiger in der Anschaffung sind. Dafür gelten sie aber als echte Stromfresser. Wer viel unterwegs liest, kann meist nicht mehr als einige Stunden am Stück lesen. Das Lesen selbst ist zudem sehr ermüdend für die Augen, was sich auf die permanente Hintergrundbeleuchtung zurückführen lässt. Der große Vorteil beim LED-Display liegt aber gewiss in der Tatsache, dass es auch farbliche Darstellungen ablichten kann.

Natürlich spielt auch die Größe des Displays eine wichtige Rolle. Sechs Zoll sollte dieses mindestens groß sein. Zwar gibt es auch kleinere eBook Reader, aber hier kann nur sehr wenig Text abgebildet werden, was das Lesetempo letztendlich doch etwas einschränkt und schnell als störend empfunden wird. Die optimale Auflösung bei einem 6-Zoll-Display bei eBook Readern beträgt übrigens 800×600 Pixel.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist ohne Frage das Ghosting. Dies bezeichnet den nicht erwünschten Effekt, dass nach dem „Umblättern“ noch Schatten der letzten Seite zu sehen sind. Auf eInk-Displays tritt dies besonders häufig auf. Moderne eBook Reader besitzen daher die Möglichkeit, diesen Effekt durch Invertieren von Bildpunkten zu umgehen. Hierbei wird der Bildschirm für den Bruchteil einer Sekunde geschwärzt. Allerdings kann auch dies als lästig empfunden werden. Bei vielen eBook Readern lässt sich daher individuell einstellen, wie oft das Invertieren stattfinden soll.

eBook Reader finden mit Test berichten

Den richtigen eBook Reader zu finden, das ist gar nicht so einfach, aber allemal möglich. Unsere ausführlichen Testberichte nehmen die eBook Reader der großen und kleinen Marken etwas genauer unter die Lupe, wobei wir stets auf die wichtigsten vorgestellten Kaufkriterien achten. So wird der Kauf eines neuen und modernen eBook Readers zum Kinderspiel und garantiert keine Fehlinvestition.